Auch Dinos sterben aus

20140210-033120.jpg

Ja, man kann schon von Arbeitsverweigerung sprechen. Nicht nur peinlich, was der HSV in den letzten Wochen ablieferte, sondern vor allem demütigend für alle Fans der Hansestadtkicker.

Das Debakel findet allerdings nicht nur auf dem Rasen statt und die Akteure der Blamage sind nicht nur die Leute in kurzen Hosen oder Trainingsanzügen. Klar, die Spieler sind nicht auf der Höhe, nicht in Form, in erster Linie verantwortlich für die Situation. Aber der Fisch stinkt immer vom Kopf her. Der Vorstandsvorsitzende – Carl-Edgar Jarchow – schimpft sich Fussballfunktionär, ist aber in erster Linie Politiker der FDP. Sein Vertrag als HSV-Big-Boss läuft bis zum 15. Mai 2015. Ein fussballbegeisteter Politiker und Unternehmer führt den HSV.

Nach den letzten vermasselten Spielen (zuletzt ein 0:3 gegen Hertha BSC Berlin) standen und stehen noch immer sowohl Trainer, als auch Sportdirektor und Vorstand massiv in der Kritik. Felix Magath (HSV-Urgestein und Meistertrainer von Bayern München und dem VfL Wolfsburg) hat sich angeboten, den Traditionsverein retten zu wollen. Aber nach 8-stündiger Verhandlung ist der Vorstand zu dem Entschluss gekommen, mit Oliver Kreuzer als Sportdirektor und Bert van Marwijk als Trainer weiter zusammen arbeiten zu wollen. Katastrophale Entscheidung. Das bedeutet das endgültige Aus für den HSV in der Bundesliga. Vereine sollten von Leuten geführt werden, die Ahnung haben von dem, was sie tun. Und nicht von Leuten, die Kohle ohne Ende aber keine Ahnung haben.

Ich würde einem Felix Magath die Wende zutrauen. Aber nur, wenn er das absolute sportliche Sagen hat. Denn nur dann hat der HSV eine Chance, auch weiterhin in der Bundesliga zu bleiben. Der Dino, der noch nie abgestiegen ist, schwächelt. Und das nur, weil machtgeile Politiker an Stühlen kleben, in Terretorien wildern von denen sie keine Ahnung haben und falsche Entscheidungen treffen.

Gut, dass ich Fan vom 1. FC Köln bin. Die haben jetzt zwar auch 0:1 gegen Paderborn verloren aber das ist noch kein Beinbruch. Anders als beim HSV…

Werbeanzeigen

Nach dem Super Bowl ist vor dem Super Bowl

watch-super-bowl-2014-XLVIII

Wem geht es nicht so: Vom American Football hat man eigentlich keine Ahnung. Man geht aber mit der Masse und schaut sich das atemberaubende Spektakel an. Und so hab ich es auch getan.

Jedes Jahr steigt meine Vorfreude auf den Super Bowl. Und das war auch dieses Jahr so. Leider habe ich vergessen, mich mit ordentlich vielen Chicken Wings einzudecken. Aber das hat der Spannung des Spiels keinen Abbruch getan. Nach der ordentlich patriotischen Vorstellung der amerikanischen Hymne mit im Hintergrund explodierender Feuerwerkskörper, gings dann ans Eingemachte. Die Seattle Seahawks standen den Denver Broncos gegenüber und das Spiel begann für letztere mehr als suboptimal. Dies wurde während des Matches leider auch nicht besser.

Kurz gesagt, haben es die Broncos ziemlich vergeigt und am Ende verdient mit 43:8 verloren. Und das vor 82.500 Zuschauern im Stadion und ca. 800 Millionen Menschen vor den Bildschirmen. War das peinlich? Ja! Im Football-Gewerbe ja! War das menschlich peinlich? Nein! Denn solche Situationen zeigen uns, dass es auch den Profis passiert, viel zu nervös zu sein und einfach nicht die Kurve zu bekommen. Das macht für mich die Broncos auch zu sympathischen Verlierern.

Frohes neues Jahr?!

Wie beim Beginn eines jeden neuen Jahres fallen sich die Leute am Silvesterabend um 0:00 Uhr glückstrunken um den Hals und wünschen sich ein frohes neues Jahr!
Dabei werden mühsam angelegte Ersparnisse in die Luft geschossen, die mit einem lauten Knall verpuffen! Diejenigen, die Probleme mit den Halswirbeln haben, kaufen sich polnische Exportböller, bei denen man nicht weiß, ob die Länge der Zündschnur ein weites Werfen erlaubt oder ob man anschließend einarmig weiter trinken muss.

Sollten diese Wagnisse gut verlaufen, bestaunt man noch eine auf der Straße aufgestellte Funkensprühfontäne und gedenkt dieser mit den Vokalen A und O!

Silvester ist eindeutig der Schutzpatron der Knallköppe.

Ein frohes neues Jahr!

Wie schnell doch so ein Jahr vergeht

Mal wieder ist ein Jahr rum. Und mal wieder hat man bemerkt, dass die to-do-Liste aus dem Jahr 2010 noch brandaktuell ist. Mit gewohnter Lässigkeit geht man in das neue Jahr. Und das ist auch gut so.

Wir leben in einer Welt voller Hektik, voller Termindruck. Wir verlieren das Wesentliche aus den Augen.

Ich wünsche uns allen mehr Gelassenheit für das kommende Jahr. Offene Augen auch für Andere und kein Tunnelblick nur für uns!

Notorische Eifersucht

20131127-152314.jpg

Hab neulich einen Artikel über diese beiden gelesen. Darin ging es darum, dass sie krankhaft eifersüchtig ist, wenn er auch nur mal kurz das Haus verlässt. Sie schließt ihn sogar an einen Lügendetektor an, um seine Ehrlichkeit zu überprüfen.

Ich weiß auch nicht, wie sie darauf kommt, dass er fremd gehen könnte!

Der Winter kann kommen

Die kalten Tage beginnen, morgens muss man wieder den Eiskratzer die Windschutzscheibe des Autos entlang gleiten lassen, während man sich ärgert, die Handschuhe im Haus vergessen zu haben.  Die Laune ist schlecht.

Glitzernder Frost liegt auf den Straßen und automatisch bremst man auch in leichten Kurven ab. Auf freier Strecke übt man den Ernstfall und tritt mit voller Wucht auf das Bremspedal um zu sehen, ob man auch tatsächlich rutscht. Alles was einem nach dem Bremstest auffällt ist, dass man ein leichtes Ziehen im Nacken verspürt. Gerutscht ist nichts. Die Reifen werden diesen Winter noch überstehen. Dann müssen aber neue her. Das kostet wieder. Ein Satz Reifen ist nicht sehr günstig. Kann ich mir das leisten?

Die Gedanken werden durch den Moderator der Morgensendung im Radio mit spekulativen Wintereinbruchsmeldungen unterbrochen. Im Harz liegt schon 1 Meter Neuschnee. Wieder denkt man an die Reifen und macht zur Sicherheit nochmal einen Bremstest. Wieder zieht es den Nacken hinunter, jetzt aber etwas mehr in den Rücken hinein. Gerutscht ist man immer noch nicht. Die Reifen sind gut, die halten auch das nächste Jahr noch. Die Laune bessert sich.

Im Radio ertönt ein winterlich klingender Song. Das ist doch jetzt noch viel zu früh, denkt man. Man summt mit. Ab der dritten Strophe wird aus dem Summen ein Singen, zwischendurch bremst man mal wieder stark ab. Vielleicht ist es hier ja glatt! Kein Rutschen. Nur ein Singen im Auto. Die Reifen werden noch zwei Winter halten. Die Laune ist gut.

Zwei hinter einem fahrende Autos verhindern die erneuten Bremstests. Man könnte aber die Nachhut zu eigenen Bremstests zwingen. Die werden einem doch dankbar dafür sein. Man lässt es lieber und denkt an die Versicherung. Hab ich die bezahlt?

Ein weiterer Song reißt einen aus den Gedanken und lässt einen die erste Strophe bis zum Refrain wieder mitsummen. Es kommt winterliche Stimmung auf.

Am Fahrziel angekommen tritt man abschließend nochmal mit ergiebigem Druck auf die Bremse. Das Auto steht, die Reifen sind unkaputtbar. Der Winter kann kommen.  

Führe mich zum Kreuz

Das Kreuz gilt als das Symbol der Christen! Zwei Bretter die miteinander verbunden sind und ursprünglich als Hinrichtungsgegenstand der menschenverachtendsten Art galten, sind heute Zeichen der Hoffnung.

Und zu Recht kann man sagen, dass das Wunder der Auferstehung mit diesem Symbol begonnen hat. Jesus ist nach seinem unerträglichen Leiden am Kreuz gestorben. Doch dann ist er wieder auferstanden um zu zeigen, dass das irdische Leben zwar begrenzt ist aber man im Tod einen neuen Anfang beginnt und dieser unendlich ist. Ein neuer Anfang in einem neuen Leben. Und unsere Hoffnung kann nur darin bestehen, dieses zweite, unendliche Leben in Fülle zu genießen.

Sicherlich schmerzt es, wenn wir einen geliebten Menschen durch den Tod verlieren. Aber tröstet es nicht auch, zu wissen, dass es kein Abschied für immer ist und wir, wenn auch unser irdisches Leben vorbei ist, mit den Vorausgegangenen neu leben werden?

Mich hat das getröstet als ich geliebte Menschen, wie meine Großeltern und meinen Vater, „verloren“ habe.  

Deswegen sage ich mir: „Herr, wenn mein irdisches Leben vorbei ist, führe mich zum Kreuz und dadurch zur Auferstehung und dem ewigen, unendlichen Leben mit meinen Vorausgegangenen!“

Aller Anfang ist schwer…

Nachdem ich meinen ersten Blogeintrag (der eigentlich nur dazu diente, um zu testen, ob es auch klappt) gestern eingestellt habe, geht es nun darum, einen ersten „sinnvollen“ Eintrag zu erstellen.

Dazu möchte ich die Gelegenheit nutzen, tagesaktuell Bezug auf mein anstehendes Wochenende zu nehmen.

Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich Student der Religionspädagogik bin. Ehrenamtlich engagiere ich mich in der kirchlichen Jugendarbeit. Derzeit bin ich auch Katechet der Firmlinge. Und mit diesen Firmlingen fahre ich heute auf ein Kennenlern-Wochenende. Die Firmvorbereitung beginnt und somit beginnt auch für die Jugendlichen ein Lebensabschnitt, in dem sie selbst bestimmen können, ob sie sich zum katholischen Glauben bekennen, ihr angehören wollen und dem Teufel widersagen.

Man geht sozusagen eine tiefere Beziehung zu Gott, zu Jesus und zu dem hl. Geist ein. Aber dazu muss man sich Einlassen können. Einlassen in eine Ebene des Vertrauens auf und in Gott. Mut, um mit ihm reden zu können. Uns fällt manchmal gar nicht mehr auf, in welch vielfältiger Weise wir Kontakt nach „oben“ aufnehmen. Ein einfaches: „Oh Gott“ reicht da schon aus. Wir können ihm jederzeit sagen, was wir von ihm möchten. Und wir wissen, er erhört unsere Bitten. Und er gibt Antwort auf unsere Fragen. Er sagt dir nur nicht, wann er diese Antworten gibt. Deswegen muss man sich Einlassen. Gebete sind keine Eintagsfliegen. Lassen wir uns auf ihn ein, gehen wir eine Beziehung, eine Verbindung mit Gott ein.

Natürlich ist es für Jugendliche schwer, dies öffentlich zu zeigen. Aber man hat schon viel gewonnen, wenn die Botschaft der Firmung ankommt, nämlich die Bereitschaft, sich Gott nicht zu verweigern.

Ich freue mich auf das kommende Wochenende und die Arbeit mit den Jugendlichen. Denn auch von ihnen können wir noch viel lernen!

Nun ist es soweit…..

Mein erster Blogeintrag. Nachdem mir ein Freund von seinen Blog-Erlebnissen erzählt hat, bin ich absolut neugierig geworden. Nun hab ich mir selbst einen Blog angelegt und werde in den nächsten Tagen und Wochen mal versuchen, hier ordentlich was reinzustellen!